So verwendest du dein Parfüm richtig

How to Use Your Perfume Properly - HATE ME LOVE ME®

Bei zu viel Parfüm rümpft die Welt die Nase. Bei falscher Anwendung verblasst sein schönes Aroma. Bei der Verwendung deines Lieblingsduftes gibt es einige Fehler – diese lassen sich aber ganz einfach vermeiden.

Parfum ist unsichtbar, aber dennoch stets präsent. Haben wir endlich ein Parfum gefunden, das unsere Persönlichkeit unterstreicht, soll es auch möglichst lange anhalten. Damit wir auf die volle Wirkung unseres Lieblingsdufts zählen können, braucht es ein paar Tipps bei der Anwendung. Und die Wirkung eines Dufts hängt auch damit zusammen, wie du es aufbewahrst: Am besten dunkel und kühl, maximal bei Zimmertemperatur. Ständig feucht-warm sollte es im Badezimmer also nicht sein. Wir empfehlen, ein geöffnetes Duftprodukt nicht länger als 12 Monate zu verwenden. Der Grund: Ist das Parfum schon länger geöffnet, kann sich der Duft schon leicht verändern.

1. Verwenden Sie immer das gleiche Parfüm
Unsere Nase braucht Abwechslung. Und zwar nicht nur, weil dich der immer gleiche Duft langweilt. Sondern vor allem, weil du dich an sein Aroma gewöhnst und es über kurz oder lang weniger intensiv wahrnimmst. Was dann passiert? Nichts Gutes: Wir tragen immer mehr Parfum auf, damit wir überhaupt noch etwas davon riechen – bis wir schließlich in einer Duftwolke schweben, die unserer Umwelt unangenehm penetrant vorkommt. Daher gilt: Ein und denselben Duft nicht länger als vier bis fünf Tage am Stück verwenden, sondern lieber zwischen verschiedenen Parfums wechseln.

2. Auf die Haare sprühen
Ja, es stimmt; auf den Haaren halten Duftmoleküle besonders lange und gut. Grund ist die recht trockene Haar Struktur, die die Aromen unverfälscht aufnimmt und speichert. Der Nachteil ist jedoch: Der im Parfüm enthaltene Alkohol lässt die Haare noch trockener werden; weshalb Parfum wirklich nur im Ausnahmefall in die Haare gegeben werden sollte.

3. Zwischen den Handgelenken gerieben
Diese Geste kennt jeder: Man gibt einen Parfumspritzer auf die Innenseite des Handgelenks, drückt das andere Handgelenk dagegen und verreibt den Duft. Fehler! Denn Duftmoleküle sind empfindlich. Durch Druck zerbrechen sie und verlieren ihre Wirkung. Daher gilt: Bitte niemals den Duft zerreiben..

4. Verwendete Körperlotion
Wer sich erst großzügig eingecremt hat und anschließend die Haut mit einem feinen Duftnebel benetzt, wird leider nicht lange etwas von dem schönen Duft haben. Denn Bodylotion birgt gleich zwei Nachteile: Erstens ist sie oft selbst derart parfümiert, dass ihr Duft mit dem Parfum in Konkurrenz trifft und zu einem verfälschten Ergebnis führt. Zweitens enthalten Bodylotions pflegende Fette, die zwar der Haut guttun, die Duftmoleküle aber regelrecht abperlen lassen. Der Lieblingsduft sollte daher niemals unmittelbar nach dem Verwenden von Körpercreme benutzt werden.

5. Duftstoffkonzentration ignoriert
Bei der Intensität eines Duftes muss unterschieden werden: Mit einer Konzentration von 15 bis 30 Prozent der Duftstoffe ist ein „Parfum“ die intensivste Version eines Dufts. Beim „Eau de Parfum“ beträgt die Duftkonzentration circa 10 bis 15 Prozent, ein „Eau de Toilette“ trägt lediglich 5 bis 10 Prozent der Aromen in sich. Noch leichter ist nur ein „Eau Fraîche“ (Bodysplash); es enthält ein bis drei Prozent Duftgehalt. Je nachdem, welches Produkt du verwendest, solltest du auch die Dosierung anpassen. Denn während bei einem konzentrierten Parfum ein bis zwei Spritzer ausreichen, darf ein Bodysplash großzügig über dem ganzen Körper verteilt werden.

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